Liebe Forumsnutzer,

zunächst möchte ich mich bei allen Helferinnen und Helfern sehr herzlich bedanken, die meine Idee „Onlineplattform für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer“ unterstützt und ins Leben gerufen haben. Spätestens seit Beginn der Flüchtlingskrise im Sommer 2015 sind zahlreiche Initiativen und Projekte für Flüchtlinge gestartet worden. Mehr als anderthalb Jahre dient das „fluechtlingshelfer.net“ dem Gedanken- und Informationsaustausch zwischen all denjenigen, die sich für Geflüchtete engagieren und deren Integration erleichtern möchten. Ich bin der festen Meinung, dass diese Plattform auch ein Stück dazu beitragen konnte, ehrenamtliche Unterstützer zusammenzubringen und mit wichtigen und hilfreichen Informationen zu versorgen, die sie in ihrem alltäglichen Engagement für Flüchtlinge weiterverwenden und verbreiten können.

Ich freue mich sehr, dass das ehrenamtliche Engagement für Geflüchtete in Deutschland einen großen Zuspruch in der Gesellschaft gefunden hat. Auch im Internet entstanden viele neue Flüchtlingsforen.

Aufgrund dessen sind wir nach langen Überlegungen zum Schluss gekommen, die fluechtlingshelfer.net-Plattform einzustellen bzw. überzuleiten in eine andere Plattform. Natürlich gehen die ganzen Informationen, die wir zusammen mit allen Forumsnutzern gesammelt haben, nicht verloren. Sie werden auf http://www.asyl-forum.de übernommen. Dort können sie weiterhin mit anderen Helfern/Helferinnen austauschen, Fragen stellen und Antworten geben.

Ich wünsche allen Helferinnen und Helfern viel Kraft und Energie für ihr weiteres Engagement.

Herzliche Grüße
Martin Patzelt​

Freiwilligendienst für Flüchtlinge in Deutschland

Ankündigungen, Neuigkeiten, Presse
Oleksii Kysliak
Beiträge: 159
Registriert: 14. Sep 2015, 22:56

Freiwilligendienst für Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Oleksii Kysliak » 5. Apr 2016, 11:49

Freiwilliges soziales Jahr für geflüchtete Frauen und Männer zwischen 18-26 Jahren für Einsatzstellen in Hamburg.

Details:

Mitarbeit: 8 Stunden pro Tag, montags bis freitags
Dauer: 12 Monate (vom 1.05.2016 bis 30.04.2017)
Ort: Hamburg
Mitarbeit in Bereichen wie Schule, Kindergarten, Altenpflege, Küchenarbeit, Gartenarbeit, Hauswirtschaft etc.
Deutsche Kollegen kennenlernen
Taschengeld: 200 Euro im Monat
Urlaub: 24 Tage
Workshops über Deutschland und interkulturelle Kompetenzen
Persönliche Betreuung durch junge Hamburger
Arbeitszeugnis der Einsatzstelle

Programmkosten:

Die Teilnahme ist kostenlos. Das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übernimmt alle Kosten. Du erhälst ein Taschengeld von 200 Euro im Monat.

Voraussetzungen:

Alter: 18 bis 26 Jahre
Frauen und Männer
Wohnort: Hamburg
Schule: abgeschlossen
Eine Ausbildung ist nicht notwendig
Deutsch: Niveau A2 oder höher
Asylstatus: Meldung als Asylsuchend, Aufenthaltsgestattung, Aufenthaltserlaubnis
Beschäftigungserlaubnis notwendig (wir beraten dich gerne)

Mehr dazu unter: https://www.afs.de/bundesfreiwilligendi ... .html?post

Maria
Beiträge: 137
Registriert: 13. Sep 2015, 23:09

Re: Freiwilligendienst für Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Maria » 7. Apr 2016, 13:55

Bitte auf Facebook posten.

horst.baumgarten
Beiträge: 42
Registriert: 14. Nov 2015, 19:36

Re: Freiwilligendienst für Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon horst.baumgarten » 8. Apr 2016, 14:00

Eine A2 Sprachqualifizierung ist für Menschen aus anderen Ländern nicht einfach. Das schaffen nicht wirklich viele. Insofern ist dies mal wieder ein Scheinangebot, wie ich es auch schon von Firmen gehört habe: "Wir wollen ja helfen, aber die Sprache muss stimmen." Und wenig Differenzierung, wo A2 nicht wirklich nötig ist.

Oleksii Kysliak
Beiträge: 159
Registriert: 14. Sep 2015, 22:56

Re: Freiwilligendienst für Flüchtlinge in Deutschland

Beitragvon Oleksii Kysliak » 8. Apr 2016, 21:38

Ja, das stimmt. Für Menschen aus anderen Ländern ist es nicht einfach, A2-Niveau zu erreichen, wenn sie keine Vorkenntnisse haben. Deswegen wäre es für Asylsuchende besser, mit den Sprachkursen bereits in den Erstaufnahmeeinrichtungen anzufangen. Schnelle Teilnahme an Deutschunterrichten würde dann den Asylsuchenden bessere Chancen am Arbeitsmarkt geben.


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