Liebe Forumsnutzer,

zunächst möchte ich mich bei allen Helferinnen und Helfern sehr herzlich bedanken, die meine Idee „Onlineplattform für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer“ unterstützt und ins Leben gerufen haben. Spätestens seit Beginn der Flüchtlingskrise im Sommer 2015 sind zahlreiche Initiativen und Projekte für Flüchtlinge gestartet worden. Mehr als anderthalb Jahre dient das „fluechtlingshelfer.net“ dem Gedanken- und Informationsaustausch zwischen all denjenigen, die sich für Geflüchtete engagieren und deren Integration erleichtern möchten. Ich bin der festen Meinung, dass diese Plattform auch ein Stück dazu beitragen konnte, ehrenamtliche Unterstützer zusammenzubringen und mit wichtigen und hilfreichen Informationen zu versorgen, die sie in ihrem alltäglichen Engagement für Flüchtlinge weiterverwenden und verbreiten können.

Ich freue mich sehr, dass das ehrenamtliche Engagement für Geflüchtete in Deutschland einen großen Zuspruch in der Gesellschaft gefunden hat. Auch im Internet entstanden viele neue Flüchtlingsforen.

Aufgrund dessen sind wir nach langen Überlegungen zum Schluss gekommen, die fluechtlingshelfer.net-Plattform einzustellen bzw. überzuleiten in eine andere Plattform. Natürlich gehen die ganzen Informationen, die wir zusammen mit allen Forumsnutzern gesammelt haben, nicht verloren. Sie werden auf http://www.asyl-forum.de übernommen. Dort können sie weiterhin mit anderen Helfern/Helferinnen austauschen, Fragen stellen und Antworten geben.

Ich wünsche allen Helferinnen und Helfern viel Kraft und Energie für ihr weiteres Engagement.

Herzliche Grüße
Martin Patzelt​

Achtung: Subsidiärer Schutz jetzt auch für Eritreer*innen

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Bernhard
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Achtung: Subsidiärer Schutz jetzt auch für Eritreer*innen

Beitragvon Bernhard » 26. Apr 2016, 13:57

Das Bundesamt versendet jetzt auch die ersten Bescheide mit nur subsidiärem Schutz für Eritreer*innen.

Wer Eritrea verläßt, begeht Landesverrat, d.h. er würde bei einer Rückkehr sofort verhaftet. Aus meiner Sicht muß daher eine Flüchtlingsanerkennung gewährt werden.
Eritreer*innen, die nur subsidiären Schutz erhalten, müssen sich einen Nationalpaß bei der eritreischen Botschaft besorgen, und werden dies
sicher nicht wollen.

Bitte erklären Sie allen Flüchtlingen in Ihren Unterkünften, daß diese Ihnen die Bescheide zusammen mit dem gelben Zustellungsumschlag (nicht
wegschmeißen) auf jeden Fall gleich nach Erhalt zeigen sollen. Die Klagefrist beträgt zwei Wochen ab Zustellung.

Ich befürchte, daß manche, die den Bescheid nicht lesen können bzw. nicht verstehen, einfach denken, sie hätten ihre Flüchtlingsanerkennung
erhalten (obwohl es nur subsidiärer Schutz ist), und dann die Frist versäumen.

Quelle: RA Petra Haubner, Passau

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